Schönheit ist messbar
Unser Instinkt sagt uns, was wir als schön empfinden, jedoch fällt es schwer, dies genau zu definieren. Wir erfreuen uns am Anblick schöner Gesichter, ob in Glamour-Magazinen, beim Anblick von Hollywood Stars und Supermodels, beim Betrachten anderer Menschen in unserem Umfeld oder natürlich beim Blick in den Spiegel. Immerfort sind wir auf der Suche nach dem Schönen und versuchen bestimmten Idealen näher zu kommen. Doch wenn gefragt wird, was genau Schönheit ausmacht oder warum bestimmte Gesichter schön wirken, macht sich Ratlosigkeit breit. Statt einer genauen Erklärung benutzen wir lieber Vergleiche: z.B. «Ein schöner Mund wie von Linda Evangelista, Augen wie von Sophia Loren, ein Hals wie von Audrey Hepburn». Oder wir sagen einfach: «Schönheit ist relativ und entsteht im Auge des Betrachters».
Schönheit ist in der Tat relativ – allerdings bezogen auf einen bestimmten Zweck, der erfüllt werden soll. Häufig wird behauptet, unser Schönheitsempfinden werde durch Vorgaben aus den Medien gesteuert. Ist es nicht so, dass uns von dort lediglich eine Überfülle an Abbildungen schöner, attraktiver Menschen vorgeführt wird, die wir instinktiv als schön empfinden? Ausschlaggebend sind hier die Instinkte, die wir in anderen Bereichen gerne als verlässliche Berater bei uns haben. Instinkte sind nichts anderes als Verhaltensmuster, die sich als vorteilhaft erwiesen haben, um unser Überleben zu sichern.





