Nase/Ohr

Höckernase

Mit den heutigen Operationstechniken können die unterschiedlichsten störenden Nasenmerkmale beseitigt werden. Wird eine Höckernase operiert, müssen die Nasenbeine von der Basis abgelöst werden, weil nur auf diese Weise die Nase optisch verschmälert und ein filigranes Nasengerüst geformt werden kann. Nachdem die Schnitte vernäht sind  wird dachziegelartig mit einem Verband der Nasenrücken fixiert über den nochmals ein Nasengips kommt, damit die Nase gut geschützt ist. Nach 8 Tagen wird der Gips und der Verband entfernt. Die Operation dauert ca. 1-2 Stunden und wird in Vollnarkose durchgeführt.

Langnase

Nasenkorrekturen gehören zu den am meisten durchgeführtesten Schönheitsoperationen. Sie können mit der sogenannten geschlossenen oder der offenen Methode durchgeführt werden. Zur Beseitigung einer Langnase wird häufig die geschlossene Methode angewandt. Hier werden die  notwendigen Schnitte im Naseninneren in die Schleimhaut gelegt. Das Nasengerüst wir freipräpariert und die Weich- und Knorpelteile neu konfiguriert. Nach dem Eingriff wird die Nase mit einem Gipsverband stabilisiert und die Nasenlöcher mit einer Tamponade ausgestopft, die nach ca. 24 Stunden wieder entfernt wird. Der Eingriff wird in Vollnarkose durchgeführt und dauert ca. 1-2 Stunden. Die Sensibilität der Nasenspitze kann vorübergehend gestört sein.

Nasenformung

Vor einer Nasenformung wird die Nase vermessen, denn  wenn bestimmte Winkel eingehalten werden, wirkt die Nase harmonisch. Es wird geprüft, ob die Nasenatmung einwandfrei klappt  und die Nasenschleimhaut in Ordnung ist. Bei der geschlossenen Methode werden die erforderlichen Schnitte in die Schleimhaut der Nasenvorhöfe gelegt, sodass man später von aussen nichts sieht. Die Schleimhautschnitte werden mit speziellen Operationsinstrumenten durchgeführt, mit denen die Weichteile der Nase freipräpariert werden um so zum Nasenskelett  zu gelangen. Auf diese Weise kann der Operateur die Nase formen. Der Eingriff dauert etwa 1-2 Stunden und wird in Vollnarkose durchgeführt.

Nasenkorrektur

Mittels einer Computersimulation kann im Vorfeld die etwaige Nasenform dargestellt und mit dem Patienten besprochen werden. Bei der Nasenkorrektur wird ein kleiner Schnitt direkt hinter der Nasenöffnung durchgeführt (offene Methode), wobei später keine Narben sichtbar sind. Alle Schnitte in der Nase werden mit selbstauflösenden Fäden verschlossen. An Ende des Eingriffes wird ein spezieller Verband angelegt, der nach einer Woche entfernt wird.  Die Nasenkorrektur wird in Vollnarkose durchgeführt und dauert etwa 2 Stunden.

Ohranlegung

Hinter dem Ohr wird eine Hautsichel eingezeichnet, die die spätere Schnittführung darstellt. Sie richtet sich danach, wie stark die Ohren abstehen. Der Ohrknorpel wird freipräpariert und ein Teil des Knorpels entfernt und die neue Anthelix geformt. Die Wunde wird mit mehreren Nähten verschlossen und ein Verband angelegt. Nach 8 Tagen werden die Nähte und der Verband entfernt.

Ohrkorrektur

Abstehende oder zu große Ohren können die Harmonie eines Gesichtes sehr beeinträchtigen. Dies muß nicht sein, da durch eine Ohrkorrektur die meisten Fehlstellungen und Fehlbildungen unkompliziert behoben werden können.

In örtlicher Betäubung oder im Dämmerschlaf wird auf der Rückseite der Ohrmuschel ein Schnitt angelegt. Von dort aus wird der Ohrknorpel je nach Problem in Form und Stellung verändert und das Zuviel an Knorpel entfernt. Nach dem Eingriff wird ein Schutzverband angelegt, der drei Tage lang getragen werden sollte.